Dienstag, 6. Januar 2015

Und was gab´s unter´m Weihnachtsbaum?

Huhu ihr Lieben,

heute kommt mein Küchentraum!
Doch noch kurz vorher angemerkt: wollt ihr noch unseren Baumschmuck von diesem Weihnachtsfest sehen? Ich bin zwar damit sehr spät dran, aber der Baum steht ja noch ein paar Tage, deshalb ist es vielleicht nicht ganz so abwägig.
Ich mag es schlicht und gerne etwas selbstgemachtes als Schmuck. Dieses Jahr habe ich "Taler" aus Modelliermasse hergestellt.


Heut möchte ich euch aber vor allem das Weihnachtsgeschenk für unsere Kinder zeigen. Es war ein ordentliches Stück Arbeit, die zum großen Teil mein Mann in die Hand genommen hat, ich habe nur Kleinigkeiten daran gearbeitet und ihm aber dafür die Suppe eingebrockt, weil ich unbedingt was selbst bauen wollte. Er hat den Löwenanteil gewuppt. Und das mit viel Ausdauer und liebevoller Kleinarbeit.

Das Ergebnis von über einer Woche täglich mehrere Stunden Arbeit, möchte ich euch heut zeigen.
 

 
Die Grundlage bildet eine kleine Kommode , die haben wir für 15Euro im An- und Verkauf erworben. Sie ist mit einer Furnier Klebefolie überzogen, die erst einmal runter musste.


Dann wurde die Schleifmaschine angesetzt und mit der Stichsäge wurde ein Loch für das Spülbecken (das ist übrigens ein einfacher Hundenapf aus dem Zoohandel) und für den späteren Backofen ausgearbeitet.



Nun seht ihr schon alles in weiß gestrichen. Für die Hinterwand haben wir ein einfaches Brett im Baumarkt geholt, ebenfalls weiß gestrichen und mit der Stichsäge die Form verändert, sowie Löcher hineingebohrt. Auf die Platte (die uns leider während der Arbeiten ein wenig kaputt ging) haben wir eine Klebefolie aufgeklebt, die hatten wir eh noch von unserer Küche übrig.


Und tadaaa. Das ist sie nun. Nachdem dann noch an vielen, vielen Kleinigkeiten gewerkelt wurde und alles zusammengesetzt wurde, sieht unser Werk nun so aus. Zugegebenermaßen, waren wir schon ein wenig stolz, als wir am Weihnachtsvorabend das Werk für beendet erklären konnten.

So und nun folgt eine Bilderflut, damit ihr noch ein paar Eindrücke bekommt. Wir haben versucht einige liebevolle Details einzuarbeiten:

Schöne Henkel und Knäufe.
Für den Backofen haben wir hinter die Knäufe schwarzes Papier mit Markierungen gesetzt. Für den Blick in den Backofen haben wir Plexiglas eingesetzt und mein Mann hat dann noch als kleine Spielerei ein batteriebetriebenes LED-Licht eingesetzt.

Die Winkel  geben zusätzlich Halt und sehen zudem total schick aus.
 
Der Herd ist ebenso aus Plexiglas in schwarz und mit einem weißen Lackstift haben wir einfach die Platten angedeutet.

Einen ausrangierten Wasserhahn hatten wir auch noch im Keller.
Ein bisschen Farbe kam auch noch ins Spiel.






 Es freut uns riesig zu sehen, wie die Kinder damit spielen. Jeden Tag wird hier gekocht und gebacken. Ganz besonders freut mich auch, dass wieder einiges an älteren Materialien bzw. unbenutzten Dingen weiterverwertet werden konnte. So haben wir statt eine neue Kinderküche zu kaufen, einen gut erhaltenen und stabilen Schrank verwendet, einen alten Wasserhahn aus dem Keller gerettet, ewig im Schubfach liegende, unbenutzte blaue Farbe sowie bereits vorhandene weiße Farbeund und Klebefolie, die wir schon in der eigenen Küche verwendet haben, verwertet.


 Ich gehe damit zum heutigen Creadienstag. Wir arbeiten zwar heute nicht dran, aber die Küche ist am Dienstag vor Heiligabend fertig geworden und ich hoffe, es zählt somit auch noch als Creadienstasprojekt, nur eben zwei Wochen später abgeliefert. Zum Upcycling-Dienstag husche ich auch noch schnell.

Viele Grüße
eure Jana.

Dienstag, 4. November 2014

Creadienstagsgeschehen mit Stoffmarktausbeute

Hallo ihr Lieben,

wie angekündigt möchte ich euch noch meine Stoffmarktausbeute zeigen.

Auf meinem Creadienstagstisch liegt schon die erste Errungenschaft und will verarbeitet werden.  Dank meiner lieben Freundin, die mich begleitete, war die Auswahl für das nächste Projekt namens "Küchenvorhänge für Schränke und Fenster" dann doch recht schnell getroffen und

tadaaa...

das sollen sie werden. Gardine für das Fenster wird aus zwei Stoffen kombiniert, die Vorhänge für die Schränke werden gepunktet in einem dezenten blau-grau.


Des Weiteren habe ich spontan zugegriffen bei einem Stoff, wo ich sofort an ein Kleid für mich dachte und hinzu kommen Sterne für den Großen und zwei Stoffe zum kombinieren für ein Kleidchen für die Kleine, die ist ja bisher meist leer ausgegangen und muss nun auch mal was Schickes bekommen.




Mein erster Arbeitstag gestern verlief soweit ruhig, doch heute muss ich schon wieder daheim bleiben, da der Große nach seinen Kranktagen zum sonnigen verlängerten Wochenende nun immer noch nicht gesund ist. Nun ja, nicht so günstig für den Start, was? Ändern lässt es sich jedoch nicht.

Ich wünsche euch eine schöne Woche und einen kreativen Dienstag,

eure Jana.

Sonntag, 2. November 2014

Dresden und Sonne satt!

Hallo ihr Lieben,

na, habt ihr euch erholt vom aufregenden Kauf auf dem Stoffmarkt?

Meine Schätze zeige ich euch später, denn heute muss ich einfach ein paar Bilder des tollen Herbstwetters loswerden.

Also, wer am Samstag nicht mit dem Fahrrad zum Stoffmarkt unterwegs war, ist selbst schuld...hab ich mir so gedacht, als ich gemütlich gegen Mittag an der Frauenkirche vorbeifuhr.






Richtig genießen konnten wir das verlängerte Wochenende nicht ganz, denn der Sohnemann war so richtig doll krank. Ich weiß nicht, wann ich ihn das letzte Mal so gesehen hab. Ich glaube als er Scharlach hatte, aber selbst da war er nach zwei Tagen wieder ganz gut drauf.
Nach drei (oder waren es schon vier?) Tagen, die wir deshalb fast ausschließlich drinnen verbrachten, haben wir uns mit ihm heut für ein Stündchen nach draußen gewagt. Hach und das war einfach herrlich.
Wir waren im Landschaftsschutzgebiet bei Wachwitz und hatten einen  herrlichen Blick über Dresden. Die Farben, die der Herbst bietet...einfach faszinierend. Und dabei lässt sich doch gut so ein Nickerchen auf Papas Rücken halten.





Für mich bedeutet die kommende Woche einen neuen Abschnitt. Das Arbeitsleben hat mich wieder. Ich bin gespannt, was die neue Zeit so mit sich bringt, wie wir es als Familie schaffen uns neu zu organisieren und ob ich regelmäßig zum Nähen komme.

Für alle, die bis hierher durchgehalten haben, gibt es nun noch ein Bild von einer Frida, die ich zum Verschenken an das Patenkind genäht habe. Der Feincord lag schon sehr lang in meiner Kiste, den habe ich auch mal auf dem Stoffmarkt erworben, die Autos sind ein winziger Rest aus einem Dresdner Stoffladen, daher kann ich euch dazu auch nichts Näheres sagen.




Ich wünsche euch einen guten und sonnigen Start!

Eure Jana.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Neues für den Herbst...

...bekommt wieder mal der Große.
Hm, irgendwie wird nur der Junge bei uns benäht...

Diesmal ein Spontanversuch des Mehrlagenlooks und wieder mit Brusttasche vorn, sowie aufbügelbarem Schriftzug hinten. Stoffe sind alle von hier.  Etwas großzügig damit es auch noch ein Weilchen passt.


Ich halte mich heute kurz und gebe ab zum Creadienstag.

Also bis die Tage, wir lesen voneinander.

Eure Jana.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Traktoren zum Herbst

Guten Abend ihr Lieben!

Heut ganz kurz zum Creadienstag: ein Shirt für den Herbst mit vielen Traktoren, was will ein 3-jähriger mehr?
Das Shirt hab ich zwar schon beendet, aber es liegt nun doch nochmal auf meinem Tisch, da unten noch ein orangener Bund dran soll, ist mir doch etwas zu kurz.

Die Bilder wurden an der Elbe gemacht. Wir waren mächtig stolz, dass der Große mit drei Jahren fast 6 Kilometer allein mit dem Fahrrad fuhr.


Schnitt: Basic Schnitt von Lillesol und Pelle
Stoff: lange gehütet in der Stoffkiste und nun kann ich euch leider gar nicht mehr sagen woher

Ein Tutorial für so eine Brusttasche findet ihr zum Beispiel hier.

Wir lesen voneinander,
viele Grüße,
Jana.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Herbstfreuden

Vor einigen Tagen sind wir zu einem herbstlichen Spaziergang aufgebrochen. Vorbei an den vielen wunderbar beackerten Feldern konnten wir nicht anders und mussten diese unendlich wirkenden Flächen betreten.
Ich liebe den Anblick dieser Felder und der Sohnemann mag nichts lieber als durch Matsch, Dreck und Erde zu stürmen.
Das machen wir unbedingt wieder. Als absolute Dorfkinder fühlen wir uns in der Stadt zwar wohl aber ab und zu dennoch eingeengt, also brauchen wir solche Momente, raus aus der Stadt und die Freiheit des weiten Landes genießen.


Auf gehts.

 Seht ihr sie noch?




Tja und das Wetter heute war auch Bombe, oder? Was habt ihr gemacht?
Herbstliche Grüße,
Jana.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Sitzkissen für die Krippe

Hallo ihr Lieben,

hier geht es los mit der Eingewöhnung unserer Tochter in die Krippe. Hach, welcher Mama von euch geht es nicht so, dass sie dann plötzlich merkt, die Zeit ist viel zu schnell verflogen und eigentlich könnte das Kind noch gut und gerne ein halbes Jahr länger zu Hause bleiben.
Aber was solls, unserer Kleinen gefällt es sehr gut. Sie wollte schon immer gern dort spielen, wenn wir ihren großen Bruder geholt haben und jetzt ist sie unter den vielen Kindern sehr glücklich. Sie muss sich also nicht wirklich eingewöhnen, es läuft fast wie von selbst und als wäre sie schon immer dagewesen...nur die Mama muss sich umgwöhnen.


Für den Morgenkreis bestitzt dort jedes Kind ein Kissen. Ich wollte keines kaufen, nähen aber auch nicht, denn in unserem Schrank lagen schon lange drei alte Ikeakissen, die nicht mehr genutzt werden, seid wir unsere 25 Jahre alte Couch von der Oma gegen ein etwas moderneren aber schlichten Dreisitzer getauscht haben. Der Schrank läuft über kein Stauraum mehr, also los, dann eines der Kissen irgendwie verwerten. Ich habe auch noch einiges an Stickgarn da, so habe ich einfach der Struktur entlang einige bunte Streifen drangetan und das Kissen mit dem Namen des Kindes versehen. Das dauerte zwar seine Zeit, war aber eine angenehme Abendbeschäftigung, denn die Struktur machte das sehr einfach gleichmäßige und gerade Linien zu sticken.

In etwa zwei Wochen muss auch ich dann wieder zur Arbeit, mal schauen was mich erwartet. Etwas erleichtert kann ich in diese Zeit blicken, denn letzte Woche habe ich mit meiner Verteidigung mein Masterstudium abgeschlossen. So langsam setzt sich das Gefühl, etwas mehr Freiheit und Freizeit genießen zu können. Kennt ihr das auch, wenn ihr etwas so wichtiges schafft, erwartet ihr, dass danach sofort alle Last abfällt und sich ein intensives Hochgefühl einstellt. Ist aber bei mir nie so, ich brauche dann immer eine ganze Weile, um das zu realisieren und das dann auch genießen zu können. Aber so langsam komme ich an dem Punkt an. Schön sag ich euch.

Ach und ja, ihr seht richtig, hier sieht es etwas anders aus als sonst. Ich tüftele etwas am Blog und wollte eigentlich mit dem Posten warten bis ich fertig bin. Das kann aber nun doch noch ein Weilchen länger als geplant dauern, daher habe ich entschieden nicht länger zu warten und die in der Zwischenzeit entstandenen Kleinigkeiten zu zeigen. Auch wenn es am Rande mitunter etwas leer wirkt, im Hintergrund arbeite ich an dem Äußeren meines Blogs.

Wir lesen voneinander,
eure Jana.