Guten Abend ihr Lieben!
Heut ganz kurz zum Creadienstag: ein Shirt für den Herbst mit vielen Traktoren, was will ein 3-jähriger mehr?
Das Shirt hab ich zwar schon beendet, aber es liegt nun doch nochmal auf meinem Tisch, da unten noch ein orangener Bund dran soll, ist mir doch etwas zu kurz.
Die Bilder wurden an der Elbe gemacht. Wir waren mächtig stolz, dass der Große mit drei Jahren fast 6 Kilometer allein mit dem Fahrrad fuhr.
Schnitt: Basic Schnitt von Lillesol und Pelle
Stoff: lange gehütet in der Stoffkiste und nun kann ich euch leider gar nicht mehr sagen woher
Ein Tutorial für so eine Brusttasche findet ihr zum Beispiel hier.
Wir lesen voneinander,
viele Grüße,
Jana.
Dienstag, 21. Oktober 2014
Sonntag, 19. Oktober 2014
Herbstfreuden
Vor einigen Tagen sind wir zu einem herbstlichen Spaziergang aufgebrochen. Vorbei an den vielen wunderbar beackerten Feldern konnten wir nicht anders und mussten diese unendlich wirkenden Flächen betreten.
Ich liebe den Anblick dieser Felder und der Sohnemann mag nichts lieber als durch Matsch, Dreck und Erde zu stürmen.
Das machen wir unbedingt wieder. Als absolute Dorfkinder fühlen wir uns in der Stadt zwar wohl aber ab und zu dennoch eingeengt, also brauchen wir solche Momente, raus aus der Stadt und die Freiheit des weiten Landes genießen.
Auf gehts.
Seht ihr sie noch?
Tja und das Wetter heute war auch Bombe, oder? Was habt ihr gemacht?
Herbstliche Grüße,
Jana.
Ich liebe den Anblick dieser Felder und der Sohnemann mag nichts lieber als durch Matsch, Dreck und Erde zu stürmen.
Das machen wir unbedingt wieder. Als absolute Dorfkinder fühlen wir uns in der Stadt zwar wohl aber ab und zu dennoch eingeengt, also brauchen wir solche Momente, raus aus der Stadt und die Freiheit des weiten Landes genießen.
Seht ihr sie noch?
Tja und das Wetter heute war auch Bombe, oder? Was habt ihr gemacht?
Herbstliche Grüße,
Jana.
Mittwoch, 15. Oktober 2014
Sitzkissen für die Krippe
Hallo ihr Lieben,
hier geht es los mit der Eingewöhnung unserer Tochter in die Krippe. Hach, welcher Mama von euch geht es nicht so, dass sie dann plötzlich merkt, die Zeit ist viel zu schnell verflogen und eigentlich könnte das Kind noch gut und gerne ein halbes Jahr länger zu Hause bleiben.
Aber was solls, unserer Kleinen gefällt es sehr gut. Sie wollte schon immer gern dort spielen, wenn wir ihren großen Bruder geholt haben und jetzt ist sie unter den vielen Kindern sehr glücklich. Sie muss sich also nicht wirklich eingewöhnen, es läuft fast wie von selbst und als wäre sie schon immer dagewesen...nur die Mama muss sich umgwöhnen.
Für den Morgenkreis bestitzt dort jedes Kind ein Kissen. Ich wollte keines kaufen, nähen aber auch nicht, denn in unserem Schrank lagen schon lange drei alte Ikeakissen, die nicht mehr genutzt werden, seid wir unsere 25 Jahre alte Couch von der Oma gegen ein etwas moderneren aber schlichten Dreisitzer getauscht haben. Der Schrank läuft über kein Stauraum mehr, also los, dann eines der Kissen irgendwie verwerten. Ich habe auch noch einiges an Stickgarn da, so habe ich einfach der Struktur entlang einige bunte Streifen drangetan und das Kissen mit dem Namen des Kindes versehen. Das dauerte zwar seine Zeit, war aber eine angenehme Abendbeschäftigung, denn die Struktur machte das sehr einfach gleichmäßige und gerade Linien zu sticken.
In etwa zwei Wochen muss auch ich dann wieder zur Arbeit, mal schauen was mich erwartet. Etwas erleichtert kann ich in diese Zeit blicken, denn letzte Woche habe ich mit meiner Verteidigung mein Masterstudium abgeschlossen. So langsam setzt sich das Gefühl, etwas mehr Freiheit und Freizeit genießen zu können. Kennt ihr das auch, wenn ihr etwas so wichtiges schafft, erwartet ihr, dass danach sofort alle Last abfällt und sich ein intensives Hochgefühl einstellt. Ist aber bei mir nie so, ich brauche dann immer eine ganze Weile, um das zu realisieren und das dann auch genießen zu können. Aber so langsam komme ich an dem Punkt an. Schön sag ich euch.
Ach und ja, ihr seht richtig, hier sieht es etwas anders aus als sonst. Ich tüftele etwas am Blog und wollte eigentlich mit dem Posten warten bis ich fertig bin. Das kann aber nun doch noch ein Weilchen länger als geplant dauern, daher habe ich entschieden nicht länger zu warten und die in der Zwischenzeit entstandenen Kleinigkeiten zu zeigen. Auch wenn es am Rande mitunter etwas leer wirkt, im Hintergrund arbeite ich an dem Äußeren meines Blogs.
Wir lesen voneinander,
eure Jana.
hier geht es los mit der Eingewöhnung unserer Tochter in die Krippe. Hach, welcher Mama von euch geht es nicht so, dass sie dann plötzlich merkt, die Zeit ist viel zu schnell verflogen und eigentlich könnte das Kind noch gut und gerne ein halbes Jahr länger zu Hause bleiben.
Aber was solls, unserer Kleinen gefällt es sehr gut. Sie wollte schon immer gern dort spielen, wenn wir ihren großen Bruder geholt haben und jetzt ist sie unter den vielen Kindern sehr glücklich. Sie muss sich also nicht wirklich eingewöhnen, es läuft fast wie von selbst und als wäre sie schon immer dagewesen...nur die Mama muss sich umgwöhnen.
Für den Morgenkreis bestitzt dort jedes Kind ein Kissen. Ich wollte keines kaufen, nähen aber auch nicht, denn in unserem Schrank lagen schon lange drei alte Ikeakissen, die nicht mehr genutzt werden, seid wir unsere 25 Jahre alte Couch von der Oma gegen ein etwas moderneren aber schlichten Dreisitzer getauscht haben. Der Schrank läuft über kein Stauraum mehr, also los, dann eines der Kissen irgendwie verwerten. Ich habe auch noch einiges an Stickgarn da, so habe ich einfach der Struktur entlang einige bunte Streifen drangetan und das Kissen mit dem Namen des Kindes versehen. Das dauerte zwar seine Zeit, war aber eine angenehme Abendbeschäftigung, denn die Struktur machte das sehr einfach gleichmäßige und gerade Linien zu sticken.
In etwa zwei Wochen muss auch ich dann wieder zur Arbeit, mal schauen was mich erwartet. Etwas erleichtert kann ich in diese Zeit blicken, denn letzte Woche habe ich mit meiner Verteidigung mein Masterstudium abgeschlossen. So langsam setzt sich das Gefühl, etwas mehr Freiheit und Freizeit genießen zu können. Kennt ihr das auch, wenn ihr etwas so wichtiges schafft, erwartet ihr, dass danach sofort alle Last abfällt und sich ein intensives Hochgefühl einstellt. Ist aber bei mir nie so, ich brauche dann immer eine ganze Weile, um das zu realisieren und das dann auch genießen zu können. Aber so langsam komme ich an dem Punkt an. Schön sag ich euch.
Ach und ja, ihr seht richtig, hier sieht es etwas anders aus als sonst. Ich tüftele etwas am Blog und wollte eigentlich mit dem Posten warten bis ich fertig bin. Das kann aber nun doch noch ein Weilchen länger als geplant dauern, daher habe ich entschieden nicht länger zu warten und die in der Zwischenzeit entstandenen Kleinigkeiten zu zeigen. Auch wenn es am Rande mitunter etwas leer wirkt, im Hintergrund arbeite ich an dem Äußeren meines Blogs.
Wir lesen voneinander,
eure Jana.
Dienstag, 9. September 2014
Hier wird gewerkelt an...
...Gardinen für´s Kinderzimmer.
Stoff aus dem gelb-blauen Möbelhaus. Gebügelt, zugeschnitten, vernäht und zum Schluss Löcher rein und Ösen anbringen. Im Baumarkt gibt es welche aus Plastik, mit denen geht es wirklich so einfach und kurz wie es hier klingt. Abzeichnen, Kreis schneiden, Öse öffnen, drauflegen, zudrücken und fertig.
Und ab damit zum Creadienstag...
und tschüß, eure Jana.
Stoff aus dem gelb-blauen Möbelhaus. Gebügelt, zugeschnitten, vernäht und zum Schluss Löcher rein und Ösen anbringen. Im Baumarkt gibt es welche aus Plastik, mit denen geht es wirklich so einfach und kurz wie es hier klingt. Abzeichnen, Kreis schneiden, Öse öffnen, drauflegen, zudrücken und fertig.
Und ab damit zum Creadienstag...
und tschüß, eure Jana.
Sonntag, 7. September 2014
Urlaub...
nach einer sehr ereignisreichen ersten Jahreshälfte durften wir für längere Zeit aus dem Alltag entfliehen. Hier einige Eindrücke in Bild, mehr brauch ich nicht zu sagen...hach, schön war es...
...ach was es sonst noch so Neues gibt... sie ist fertig, die Masterarbeit, wie gehofft und geplant im August. Und nun kann es weitergehen. Die Nähmaschine steht auf dem Tisch und meine ersten Arbeiten zeige ich euch die Woche.
Grüße,
Jana.
...ach was es sonst noch so Neues gibt... sie ist fertig, die Masterarbeit, wie gehofft und geplant im August. Und nun kann es weitergehen. Die Nähmaschine steht auf dem Tisch und meine ersten Arbeiten zeige ich euch die Woche.Grüße,
Jana.
Montag, 11. August 2014
(Fast) wieder...
...zurück in der Bloggerwelt.
Noch kann ich nicht ganz freudig verkünden, dass meine Masterarbeit geschafft ist. Aber bald! So langsam fange ich an die Tage rückwärts zu zählen, denn Ende August, habe ich mir als eigenes Ziel gesetzt, soll es geschafft sein.
Bis dahin herrscht aber Nähverbot. Das muss leider sein, denn sonst fällt mir immer wieder eine Gelegenheit oder ein Grund ein, warum ich ausgerechnet die Nähmaschine einschalten muss, anstatt fleißig an der Arbeit zu sitzen.
Zwischendurch muss ich sagen, hat mich so manches Mal zwischen Kind, Arbeit und Studium die Motivation verlassen. Aber nun, da das Ende in Sicht ist, sammel ich die letzten Kräfte und schreibe, lese, korrigiere, optimiere und zitiere was das Zeug hält.
Da aber heut Montag ist und mein Kind heut was (zwar schon vor einiger Zeit) selbstgenähtes trägt, schicke ich dieses Bild zu weiteren hübsch eingekleideten Kindern.
Das muss jetzt zwischendurch einfach mal sein und gibt Vorgeschmack auf die Zeit nach der Masterarbeit. Juhuuu!
Der Schnitt ist ein Selbstversuch und der tolle graue Jeansstoff ist von einer alten Hose meines Liebsten. Ich liebe es alte Kleidung zu sammeln und aus ihnen was Neues zu nähen.
Dies hier ist kein Meisterwerk, auch noch etwas groß, da es nächstes Jahr noch passen soll. Aber ich mag sie sehr. Fotos, nun ja, es musste schnell gehen heut früh, der kleine Mann hatte es eilig aufs Rad zu kommen und war leicht ungeduldig.
Viele Grüße und bis sicher ganz bald.
Jana
Noch kann ich nicht ganz freudig verkünden, dass meine Masterarbeit geschafft ist. Aber bald! So langsam fange ich an die Tage rückwärts zu zählen, denn Ende August, habe ich mir als eigenes Ziel gesetzt, soll es geschafft sein.
Bis dahin herrscht aber Nähverbot. Das muss leider sein, denn sonst fällt mir immer wieder eine Gelegenheit oder ein Grund ein, warum ich ausgerechnet die Nähmaschine einschalten muss, anstatt fleißig an der Arbeit zu sitzen.
Zwischendurch muss ich sagen, hat mich so manches Mal zwischen Kind, Arbeit und Studium die Motivation verlassen. Aber nun, da das Ende in Sicht ist, sammel ich die letzten Kräfte und schreibe, lese, korrigiere, optimiere und zitiere was das Zeug hält.
Da aber heut Montag ist und mein Kind heut was (zwar schon vor einiger Zeit) selbstgenähtes trägt, schicke ich dieses Bild zu weiteren hübsch eingekleideten Kindern.
Das muss jetzt zwischendurch einfach mal sein und gibt Vorgeschmack auf die Zeit nach der Masterarbeit. Juhuuu!
Der Schnitt ist ein Selbstversuch und der tolle graue Jeansstoff ist von einer alten Hose meines Liebsten. Ich liebe es alte Kleidung zu sammeln und aus ihnen was Neues zu nähen.
Dies hier ist kein Meisterwerk, auch noch etwas groß, da es nächstes Jahr noch passen soll. Aber ich mag sie sehr. Fotos, nun ja, es musste schnell gehen heut früh, der kleine Mann hatte es eilig aufs Rad zu kommen und war leicht ungeduldig.
Viele Grüße und bis sicher ganz bald.
Jana
Dienstag, 15. April 2014
Warum es im Moment einfach nicht klappen will...
...mit dem bloggen.
Ihr Lieben, so habe ich mir das nicht vorgstellt als ich das bloggen anfing, aber das Leben spielt eben nicht immer so mit, wie wir es uns gern mal ausmalen.
Die Zeit für mich und meine Hobbies ist momentan gegen Null gefahren, das ist der Grund, warum es hier im Moment so still ist. Ich möchte euch auch nicht vorenthalten warum...
Etwas persönliches...
Nachdem ich unseren wunderbaren Sohn während meines Masterstudiums bekommen habe, bin ich nach der Elternzeit direkt in meinen ersten Job übergegangen. Die Masterarbeit galt es nun neben Kind und Arbeit abzuschließen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man bedenkt, dass Vollzeitstudenten dafür 6 Monate benötigen, in denen sie in der Regel auch ihre 8 Stunden und mind. 5 Tage die Woche sitzen. So war es zumindest bei mir im Bachelorstudium. Zu hohe Ansprüche an das Thema und das eigene wissenschaftliche Arbeiten haben mich immer wieder nach hinten geworfen.
Lange zog sich das so hin, bis ich in den Mutterschutz ging und bald darauf unsere Tochter geboren wurde. Das war die erste Zeit seit meinem Arbeitsbeginn, dass ich wieder regelmäßig über den Büchern sitzen konnte. Aber nicht viel, denn unser Töchterchen hat die ersten Woche kaum geschlafen und wurde nur von mir getragen, alles andere endete im Gebrüll. Mit der Zeit aber entwickelte sich eine gesunde Schlafsituation und ich konnte doch mal 1 Stunde arbeiten.
Mittlerweile bin ich ziemlich weit und froh, dass so langsam ein Einde in Sicht ist. Aber gleichzeitig setzt es mich unwahrscheinlich unter Druck möglichst viel jede freie Minute zu schaffen. Ich halte alles von mir ab, was jetzt nichts mit der Masterarbeit zu tun hat.
Denn es drängelt jetzt, es muss so schnell wie möglich fertig werden. Wir möchten in wenigen Wochen heiraten, und das möchte ich mit einem guten und entspannten Gefühl tun können. Die Freude auf diesen Tag ist im Moment so ein bisschen schaumgebremst. Dass ich nichts für die Vorbereitungen schaffe, muss ich wohl nicht erwähnen.
Denn als ob das nicht genug wäre, macht auch mein Herzensguter neben dem Vollzeitjob noch ein 3-jähiges Studium. Das erste Jahr haben wir fast geschafft, ein Jahr in dem ich sehr oft an Nachmittagen und Abenden allein mit den Kindern bin und auch die Samstage regelmäßig vom Mann verbucht sind. EIne anstrengende Zeit neben meinem eigenen Bedürfnis die Masterarbeit fertig zu stellen. Er hat bald einen großen Schwung Prüfungen und das heißt lernen, lernen, lernen.
Puh, ja und sonst? Na die meisten von euch wissen ja aus eigener Erfahrung, dass Kleinkinder nicht wenig Aufwand bedeuten. Dazu noch der Haushalt und so weiter und so fort, eben alles was so anfällt. Aber was erzähl ich euch da?
Im Moment treibt mich das Gefühl um, nicht ganz ich selbst zu sein, aus dem letzten Loch zu pfeifen und oft sehr dünnhäutig zu reagieren. Aber Kraft gibt die Familie und ich freue mich auf die Zeit, wenn zumindest die Arbeit geschafft ist. Alles andere kriegen wir gewuppt, denk ich.
Nur leider heißt es daher im Moment für mich, alles von mir fern zu halten, was mein Weiterkommen mit der Arbeit stört und vor allem mich selbst von der Nähmaschine und den Bloggerseiten fern zu halten. Das fällt mir schwer, aber ist momentan notwendig.
Ich melde mich wieder zurück wenn alles hier wieder in geordneten Bahnen läuft und vielleicht schaffe ich es doch mal zwischendurch zu einer kurzen Nachricht.
Es grüßt ganz leicht gestresst,
Jana.
Ihr Lieben, so habe ich mir das nicht vorgstellt als ich das bloggen anfing, aber das Leben spielt eben nicht immer so mit, wie wir es uns gern mal ausmalen.
Die Zeit für mich und meine Hobbies ist momentan gegen Null gefahren, das ist der Grund, warum es hier im Moment so still ist. Ich möchte euch auch nicht vorenthalten warum...
Etwas persönliches...
Nachdem ich unseren wunderbaren Sohn während meines Masterstudiums bekommen habe, bin ich nach der Elternzeit direkt in meinen ersten Job übergegangen. Die Masterarbeit galt es nun neben Kind und Arbeit abzuschließen. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man bedenkt, dass Vollzeitstudenten dafür 6 Monate benötigen, in denen sie in der Regel auch ihre 8 Stunden und mind. 5 Tage die Woche sitzen. So war es zumindest bei mir im Bachelorstudium. Zu hohe Ansprüche an das Thema und das eigene wissenschaftliche Arbeiten haben mich immer wieder nach hinten geworfen.
Lange zog sich das so hin, bis ich in den Mutterschutz ging und bald darauf unsere Tochter geboren wurde. Das war die erste Zeit seit meinem Arbeitsbeginn, dass ich wieder regelmäßig über den Büchern sitzen konnte. Aber nicht viel, denn unser Töchterchen hat die ersten Woche kaum geschlafen und wurde nur von mir getragen, alles andere endete im Gebrüll. Mit der Zeit aber entwickelte sich eine gesunde Schlafsituation und ich konnte doch mal 1 Stunde arbeiten.
Mittlerweile bin ich ziemlich weit und froh, dass so langsam ein Einde in Sicht ist. Aber gleichzeitig setzt es mich unwahrscheinlich unter Druck möglichst viel jede freie Minute zu schaffen. Ich halte alles von mir ab, was jetzt nichts mit der Masterarbeit zu tun hat.
Denn es drängelt jetzt, es muss so schnell wie möglich fertig werden. Wir möchten in wenigen Wochen heiraten, und das möchte ich mit einem guten und entspannten Gefühl tun können. Die Freude auf diesen Tag ist im Moment so ein bisschen schaumgebremst. Dass ich nichts für die Vorbereitungen schaffe, muss ich wohl nicht erwähnen.
Denn als ob das nicht genug wäre, macht auch mein Herzensguter neben dem Vollzeitjob noch ein 3-jähiges Studium. Das erste Jahr haben wir fast geschafft, ein Jahr in dem ich sehr oft an Nachmittagen und Abenden allein mit den Kindern bin und auch die Samstage regelmäßig vom Mann verbucht sind. EIne anstrengende Zeit neben meinem eigenen Bedürfnis die Masterarbeit fertig zu stellen. Er hat bald einen großen Schwung Prüfungen und das heißt lernen, lernen, lernen.
Puh, ja und sonst? Na die meisten von euch wissen ja aus eigener Erfahrung, dass Kleinkinder nicht wenig Aufwand bedeuten. Dazu noch der Haushalt und so weiter und so fort, eben alles was so anfällt. Aber was erzähl ich euch da?
Im Moment treibt mich das Gefühl um, nicht ganz ich selbst zu sein, aus dem letzten Loch zu pfeifen und oft sehr dünnhäutig zu reagieren. Aber Kraft gibt die Familie und ich freue mich auf die Zeit, wenn zumindest die Arbeit geschafft ist. Alles andere kriegen wir gewuppt, denk ich.
Nur leider heißt es daher im Moment für mich, alles von mir fern zu halten, was mein Weiterkommen mit der Arbeit stört und vor allem mich selbst von der Nähmaschine und den Bloggerseiten fern zu halten. Das fällt mir schwer, aber ist momentan notwendig.
Ich melde mich wieder zurück wenn alles hier wieder in geordneten Bahnen läuft und vielleicht schaffe ich es doch mal zwischendurch zu einer kurzen Nachricht.
Es grüßt ganz leicht gestresst,
Jana.
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